Links: Manuel Seltier, Bürgermeisterkandidat der CSU Münsing, rechts: Martin Ehrenhuber, Digitalbeauftragter

Links: Ma­nu­el Sel­tier, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat der CSU Mün­sing, rechts: Mar­tin Eh­ren­hu­ber, Digitalbeauftragter

Hohe Beteiligung zeigt Engagement der Bürgerschaft

268 Stim­men für Mün­sings Zu­kunft: Das sa­gen un­se­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zur On­line-Bür­ger­be­fra­gung, die un­ser Orts­ver­band vom 1.12.2025 bis zum 9.2.2026 durch­ge­führt hat.

Was be­wegt die Men­schen in un­se­rer Ge­mein­de? Was schät­zen sie – und wo se­hen sie Hand­lungs­be­darf? Die­se Fra­gen hat die CSU Mün­sing in ei­ner gro­ßen On­line-Bür­ger­um­fra­ge ge­stellt. 268 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ha­ben teil­ge­nom­men – an­onym, da­ten­schutz­kon­form und mit kla­ren Ant­wor­ten. Die Um­fra­ge wur­de voll­stän­dig an­onym über ein Sys­tem ei­nes eu­ro­päi­schen An­bie­ters durch­ge­führt, un­ter Ein­hal­tung al­ler eu­ro­päi­schen Da­ten­schutz- und IT-Si­cher­heits­stan­dards. Je nach Fra­ge ant­wor­te­ten zwi­schen 141 und 231 Per­so­nen. Die stärks­te Al­ters­grup­pe wa­ren die 45- bis 59-Jäh­ri­gen mit knapp 40 Pro­zent, die Be­tei­li­gung zwi­schen Frau­en und Män­nern war na­he­zu ausgeglichen.



Eine Gemeinde, die ihre Heimat liebt

Das Er­geb­nis macht zu­nächst ein­mal stolz: Über 82 Pro­zent der Be­frag­ten sind mit der Le­bens­qua­li­tät in Mün­sing zu­frie­den oder sehr zu­frie­den – nur rund 6 Pro­zent äu­ßer­ten sich un­zu­frie­den. Die Grün­de lie­gen auf der Hand – und doch ist es schön, sie schwarz auf weiß zu le­sen: Un­se­re ein­zig­ar­ti­ge Na­tur und Land­schaft (90,87 %), die Nä­he zu See und Ber­gen (86,30 %), das le­ben­di­ge Ver­eins­le­ben und die Ge­mein­schaft (59,36 %), die Nä­he zu Mün­chen (57,08 %) und die ge­leb­te Tra­di­ti­on und das Brauch­tum (53,88 %) ma­chen Mün­sing zu dem be­son­de­ren Ort, der es ist. Auch die In­fra­struk­tur und Nah­ver­sor­gung (32,42 %) wur­den po­si­tiv her­vor­ge­ho­ben. In den Frei­text­ant­wor­ten nann­ten die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu­sätz­lich den länd­li­chen Cha­rak­ter, die ho­he Si­cher­heit, die gu­te Nach­bar­schaft so­wie den sen­sa­tio­nel­len Blick auf die Berge.

„Die Bür­ger­um­fra­ge be­stä­tigt, was wir spü­ren: Die Men­schen lie­ben ih­re Hei­mat – und sie er­war­ten zu Recht, dass wir sie nicht nur be­wah­ren, son­dern ak­tiv ge­stal­ten. Wer Hei­mat be­wah­ren will, muss den Mut ha­ben, sie wei­ter­zu­ent­wi­ckeln: mit Glas­fa­ser bis in den letz­ten Orts­teil, mit si­che­ren Rad­we­gen, mit Wohn­raum für un­se­re Ein­hei­mi­schen und ei­ner star­ken Ge­mein­schaft, die nie­man­den zurücklässt.”

– Ma­nu­el Sel­tier –
Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat der CSU Ge­mein­de Münsing

Aber: Es gibt auch klare Hausaufgaben

Ge­nau­so of­fen wie die Wert­schät­zung for­mu­lier­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer ih­re Er­war­tun­gen. Die The­men, die am häu­figs­ten als Hand­lungs­fel­der ge­nannt wur­den: Di­gi­ta­li­sie­rung (55,30 %), Na­tur- und Kli­ma­schutz (55,30 %), Ver­kehr und Si­cher­heit (51,61 %), Mo­bi­li­tät und ÖPNV (47 %), Wohn­raum (41,01 %), Se­nio­ren­an­ge­bo­te (24,88 %), Was­ser und Ver­sor­gung (24,42 %) so­wie Kin­der­be­treu­ung (21,20 %).

Wohnraum und Baulandpolitik: Einheimische stärken

Knapp 77 Pro­zent der Be­frag­ten be­wer­ten be­zahl­ba­ren Wohn­raum als wich­tig oder sehr wich­tig. Die ge­wünsch­ten Maß­nah­men sind ein­deu­tig: Zwei Drit­tel (66,67 %) spre­chen sich für ei­ne Stär­kung des Ein­hei­mi­schen­mo­dells aus, 65,66 Pro­zent for­dern be­zahl­ba­ren Kauf- und Miet­raum, knapp 30 Pro­zent wün­schen sich ge­meind­li­chen Wohn­bau. In den Frei­text­ant­wor­ten wird zu­dem die Über­ar­bei­tung ver­al­te­ter Be­bau­ungs­plä­ne ge­for­dert, mehr Bau­land für Ein­hei­mi­sche – be­son­ders für jun­ge Fa­mi­li­en und wei­chen­de Er­ben in der Land­wirt­schaft –, der Ab­bau von Bü­ro­kra­tie und Ver­hin­de­rungs­men­ta­li­tät im Bau­amt so­wie die Zu­sam­men­ar­beit mit kom­mu­na­len Pro­jekt­ent­wick­lern und Genossenschaften.

Verkehr und Sicherheit: Es muss sich etwas bewegen

Das Si­cher­heits­ge­fühl von Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern gibt An­lass zur Sor­ge: Nur rund 34 Pro­zent füh­len sich si­cher, wäh­rend sich 32 Pro­zent un­si­cher füh­len. 141 Per­so­nen nann­ten kon­kre­te Ge­fah­ren­stel­len – dar­un­ter be­son­ders die Haupt­stra­ße in Mün­sing mit zu viel und zu schnel­lem Ver­kehr, feh­len­de Rad­we­ge nach Am­mer­land und Holz­hau­sen, die Ver­bin­dung Mün­sing-De­gern­dorf mit Schwer­last­ver­kehr, die Kreu­zung Hauptstraße/​Degerndorfer Stra­ße bei der Bä­cke­rei und Spar­kas­se, die Holz­hau­se­ner Orts­durch­fahrt so­wie die See­ufer­stra­ße und Brun­nen­stra­ße mit zu viel Ver­kehr und feh­len­den Kon­trol­len. Wei­te­re Kri­tik­punk­te: zu we­ni­ge Geh­we­ge, feh­len­de Be­leuch­tung in St. Hein­rich und Am­bach, zu schnel­ler Ver­kehr in Wohn­ge­bie­ten und Schwer­last­ver­kehr durch Wohngebiete.

Die am häu­figs­ten ge­wünsch­ten Maß­nah­men: Rad­we­g­lü­cken schlie­ßen (66,67 %), mehr Ze­bra­strei­fen und si­che­re Über­gän­ge (52,17 %), bes­se­re ÖPNV-Ver­bin­dun­gen (49,28 %), mehr Tem­po-30-Zo­nen in Wohn­ge­bie­ten (42,51 %), bau­li­che Ver­kehrs­be­ru­hi­gun­gen (33,82 %), mehr Ge­schwin­dig­keits­an­zei­gen (28,99 %), Schutz­strei­fen für Rad­fah­rer (28,50 %) und Sam­mel­ta­xis vom Bahn­hof Wolfrats­hau­sen (28,02 %). Auch mehr E‑Ladesäulen (26,57 %) und Car­sha­ring (14,01 %) ste­hen auf der Wunschliste.

Digitalisierung: Glasfaser und Mobilfunk als Top-Priorität

Nur 37 Pro­zent der Be­frag­ten sind mit dem di­gi­ta­len Ser­vice­an­ge­bot der Ge­mein­de zu­frie­den – über 26 Pro­zent sind un­zu­frie­den. Die For­de­run­gen sind ein­deu­tig: 76,53 Pro­zent ver­lan­gen ei­nen be­schleu­nig­ten Breit­band­aus­bau mit Glas­fa­ser, 69,39 Pro­zent bes­se­ren Mo­bil­funk­emp­fang. Be­son­ders in Orts­tei­len wie St. Hein­rich, Am­bach und De­gern­dorf wird die In­ter­net­ver­sor­gung als völ­lig un­zu­rei­chend be­schrie­ben – in St. Hein­rich ste­hen teil­wei­se nur 2 Mbit/​s zur Ver­fü­gung. Wei­te­re Wün­sche: Live­stream von Ge­mein­de­rats­sit­zun­gen (46,94 %), Aus­bau des di­gi­ta­len Rat­hau­ses (42,35 %), ei­ne Hei­mat-In­fo-App (33,67 %), On­line-Ter­min­ver­ein­ba­run­gen (33,67 %), ein ver­bes­ser­ter In­ter­net-Auf­tritt der Ge­mein­de (26,53 %) und die Ein­füh­rung di­gi­ta­ler Bür­ger­be­fra­gun­gen (18,37 %). In den Frei­text­ant­wor­ten wird zu­dem ge­for­dert, bei of­fe­nen Stra­ßen so­fort Leer­roh­re für Glas­fa­ser zu ver­le­gen und De­gern­dorf an das Glas­fa­ser­netz anzubinden.

Mobilität und ÖPNV: Besser angebunden

47 Pro­zent der Be­frag­ten se­hen Hand­lungs­be­darf bei Mo­bi­li­tät und ÖPNV. Kon­kret wird ei­ne XBus-Ver­bin­dung nach Mün­sing mehr­fach ge­nannt – mit dem Be­dau­ern, dass der XBus 970 über Hö­hen­rain statt Mün­sing führt. Ge­wünscht wer­den au­ßer­dem Sam­mel­ta­xi-An­ge­bo­te be­son­ders nachts und am Wo­chen­en­de für Ju­gend­li­che, bes­se­re Bus­ver­bin­dun­gen nach Wolfrats­hau­sen und Bad Tölz, ein ver­läss­li­che­rer Takt an Wo­chen­en­den und Aben­den, Un­ter­stän­de an Bus­hal­te­stel­len so­wie ei­ne zu­ver­läs­si­ge­re S‑Bahn.

Natur‑, Klima- und Umweltschutz: Verantwortung für unsere Landschaft

Knapp 85 Pro­zent be­wer­ten Na­tur- und Kli­ma­schutz als wich­tig oder sehr wich­tig. Die prio­ri­tä­ren The­men: Sau­ber­keit und Müll­ma­nage­ment (74,52 %), Blüh­flä­chen (58,65 %), Schutz von Moor- und Schutz­ge­bie­ten (57,69 %), Hun­de­kot­beu­tel­spen­der (54,81 %), Streu­obst­wie­sen (54,33 %), pes­ti­zid­freie Ge­mein­de­flä­chen (48,56 %) und Flä­chen­spa­ren (28,37 %). In den Frei­text­ant­wor­ten wün­schen sich die Bür­ger un­ter an­de­rem Hun­de­kot­beu­tel­spen­der zu­sam­men mit Müll­ei­mern – denn die Tü­ten wer­den oft am We­ges­rand lie­gen ge­las­sen –, mehr öf­fent­li­che Müll­ton­nen, we­ni­ger Gül­le­aus­brin­gung, mehr Le­bens­mit­tel­an­bau statt Fut­ter­mit­tel­an­bau, Ge­wäs­ser­pfle­ge, Re­na­tu­rie­rung so­wie den Er­halt des Landschaftsbilds.

Energiewende: Ja zu Photovoltaik, Windkraft kontrovers

62,50 Pro­zent hal­ten die lo­ka­le En­er­gie­wen­de für wich­tig. Ei­ne brei­te Mehr­heit be­für­wor­tet den Aus­bau von Pho­to­vol­ta­ik auf Dä­chern (79,70 %) und Ko­ope­ra­tio­nen mit Nach­bar­ge­mein­den (55,33 %). Auch Bür­ger­be­tei­li­gungs­mo­del­le (47,21 %), der Aus­bau von Nah­wär­me­net­zen (44,16 %) und Frei­flä­chen-Pho­to­vol­ta­ik (31,98 %) fin­den Un­ter­stüt­zung. Das The­ma Wind­kraft bleibt hin­ge­gen kon­tro­vers: Wäh­rend knapp 32 Pro­zent da­für sind, zei­gen die Frei­text­ant­wor­ten ei­ne deut­li­che Ab­leh­nung – mit Ver­weis auf Tou­ris­mus, Na­tur­schutz, Ge­sund­heits­be­den­ken und Aus­wir­kun­gen auf Im­mo­bi­li­en­prei­se. Als Al­ter­na­ti­ven wer­den Erd­wär­me, Agri-PV und ein Kas­ten­kraft­werk in der Loi­sach ge­nannt. Wei­te­re For­de­run­gen: ein För­der­pro­gramm für PV auf Dä­chern, Groß­spei­cher, Smart­Me­ter für je­den Haus­halt und PV auf Parkplätzen.

Wirtschaft und Nahversorgung: Lokal stärken

Fast 89 Pro­zent hal­ten ei­ne star­ke lo­ka­le Wirt­schaft für wich­tig. Die am stärks­ten zu un­ter­stüt­zen­den Be­rei­che: Hand­werk (91,63 %), Ein­zel­han­del und Nah­ver­sor­gung (81,77 %), Land­wirt­schaft (66,50 %), Gas­tro­no­mie (66,50 %), Start-ups und Selbst­stän­di­ge (48,77 %), pro­du­zie­ren­des Ge­wer­be (47,78 %), Ho­tel­le­rie und Ur­laub auf dem Bau­ern­hof (37,93 %) so­wie Tou­ris­mus­an­ge­bo­te (33,99 %). Kon­kret wün­schen sich die Bür­ger ei­nen Nah­ver­sor­ger wie Al­di oder Lidl, Un­ter­stüt­zung für ört­li­che Land­wir­te, mehr Gas­tro­no­mie und Klein­gas­tro­no­mie, ei­ne Stär­kung des Ein­zel­han­dels so­wie För­de­rung von Aus­bil­dungs­an­ge­bo­ten. Kei­ne Un­ter­stüt­zung für Groß­in­ves­to­ren wur­de mehr­fach betont.

Tourismus und Freizeit: Sanft und maßvoll

Ei­ne kla­re Mehr­heit von 78,71 Pro­zent spricht sich für sanf­ten und maß­vol­len Tou­ris­mus aus, 56,44 Pro­zent wün­schen den Aus­bau von Wan­der- und Rad­we­gen. Für Ein­hei­mi­sche, be­son­ders Kin­der und Ju­gend­li­che, wer­den mehr An­ge­bo­te ge­for­dert: Skate­park, Pump­track, Bike-Trail, Bolz­platz, Bas­ket­ball-Platz, mo­der­ni­sier­te Spiel­plät­ze, Eis­lauf­platz und Ju­gend­treff. Tou­ris­mus­be­zo­gen wird der Damp­fer­steg in Am­mer­land drin­gend ge­wünscht, eben­so ein Re­stau­rant am See und ein se­nio­ren­ge­rech­ter Ba­de­steg am Am­mer­lan­der Ba­de­platz. Gleich­zei­tig gibt es Kri­tik: Zu viel Tou­ris­mus, Er­ho­lungs­ge­län­de plat­ze aus al­len Näh­ten, Park­pro­ble­me – Ein­hei­mi­sche sol­len mehr ge­se­hen wer­den, Mas­sen­tou­ris­mus sei zu vermeiden.

Soziale Infrastruktur: Kinderbetreuung und Seniorenangebote ausbauen

Knapp die Hälf­te der Be­frag­ten ist mit Kin­der­be­treu­ung, Schu­len und Ju­gend­an­ge­bo­ten zu­frie­den. Die For­de­run­gen: Aus­bau der Ganz­tags­schu­le, er­wei­ter­te Nach­mit­tags­be­treu­ung auch in den Fe­ri­en, ein Kin­der­gar­ten-Neu­bau in Holz­hau­sen, län­ge­re Öff­nungs­zei­ten der Kin­der­gär­ten, Schul-AGs, Spiel­plät­ze in Holz­hau­sen und Mün­sing so­wie ei­ne neue Turnhalle.

Be­son­ders deut­lich fiel das Er­geb­nis bei der Se­nio­ren­ver­sor­gung aus: Nur rund 32 Pro­zent sind zu­frie­den – ein kla­rer Ver­bes­se­rungs­be­darf. Die For­de­run­gen sind drin­gend: ei­ne Se­nio­ren­ta­ges­stät­te wur­de mehr­fach ge­nannt, eben­so ein Se­nio­ren­wohn­heim und be­treu­tes Woh­nen, Ta­ges­pfle­ge­plät­ze, die kom­plett feh­len, se­nio­ren­ge­rech­te In­fra­struk­tur mit bes­se­ren Geh­we­gen, Be­leuch­tung und roll­stuhl­ge­eig­ne­ten We­gen, Er­mä­ßi­gun­gen für Schwer­be­hin­der­te so­wie di­gi­ta­le An­ge­bo­te und Schu­lun­gen spe­zi­ell für Senioren.

Gemeindeverwaltung und Bürgerbeteiligung: Näher dran

Die Zu­frie­den­heit mit der Ge­mein­de­ver­wal­tung liegt bei 52,85 Pro­zent, wäh­rend 15 Pro­zent un­zu­frie­den sind. Über 60 Pro­zent wün­schen sich mehr Be­tei­li­gung bei gro­ßen Pro­jek­ten. Die Bür­ger for­dern: mehr Bür­ger­nä­he und Ver­ständ­nis von Ver­wal­tungs­mit­ar­bei­tern, das Rat­haus oh­ne Ter­min­zwang zu­gäng­lich ma­chen, An­lie­gen ernst neh­men, trans­pa­ren­te und ehr­li­che Ver­wal­tung, mehr Mit­ein­an­der im Ge­mein­de­rat, we­ni­ger Vor­ver­hand­lun­gen und Ge­heim­hal­tung so­wie ei­ne gleich­be­rech­tig­te Be­hand­lung al­ler Orts­tei­le. An Kri­tik wur­de un­ter an­de­rem ge­äu­ßert, die Ver­wal­tung sei zu teu­er und in­ef­fi­zi­ent, es ge­be zu vie­le Aus­la­ge­run­gen an ex­ter­ne Dienst­leis­ter und das neue Rat­haus sei zu groß und zu teuer.

Zukunftsthemen: Was die Bürger am meisten bewegt

120 Per­so­nen nann­ten in ei­ner of­fe­nen Fra­ge, was für die Zu­kunft be­son­ders wich­tig ist: Ver­kehrs­be­ru­hi­gung und Um­ge­hungs­stra­ße, Glas­fa­ser- und Mo­bil­funk­aus­bau in al­len Orts­tei­len, Wohn­raum für Ein­hei­mi­sche, Se­nio­ren­ta­ges­stät­te und Se­nio­ren­wohn­heim, Schul­um­bau zur Ganz­tags­schu­le, Kin­der­spiel­plät­ze und Ju­gend­an­ge­bo­te, Rad­we­ge aus­bau­en, ÖPNV ver­bes­sern, En­er­gie­aut­ar­kie, den länd­li­chen Cha­rak­ter be­wah­ren, Tra­di­ti­on und Ver­ei­ne för­dern, Sport­för­de­rung, mehr Kul­tur im Pal­lauf­saal, Nah­ver­sor­gung si­chern und die lo­ka­le Wirt­schaft stärken.

Auf die Fra­ge, was der nächs­te Bür­ger­meis­ter an­pa­cken soll, ant­wor­te­ten 116 Per­so­nen: Ver­kehr steht an ers­ter Stel­le, ge­folgt von In­ter­net- und Mo­bil­funk­aus­bau, Wohn­raum für Ein­hei­mi­sche, Rad­we­ge, Kin­der­be­treu­ung und Schul­aus­bau, Se­nio­ren­ta­ges­stät­te, mehr Trans­pa­renz und Bür­ger­nä­he, Fi­nan­zen im Griff be­hal­ten, Ein­hei­mi­schen­mo­dell, prag­ma­ti­sche Lö­sun­gen, we­ni­ger Bü­ro­kra­tie, al­le Orts­tei­le gleich be­han­deln und die En­er­gie­wen­de umsetzen.

Unser Fazit

Die CSU Mün­sing wer­tet die ho­he Be­tei­li­gung als deut­li­ches Zei­chen für das po­li­ti­sche In­ter­es­se und das En­ga­ge­ment in un­se­rer Ge­mein­de. Wir neh­men die Er­geb­nis­se mit gro­ßer Dank­bar­keit an und wer­den sie als Ar­beits- und Dis­kus­si­ons­grund­la­ge für un­se­re künf­ti­gen In­itia­ti­ven ver­wen­den. Un­ser Ziel: die ho­he Le­bens­qua­li­tät be­wah­ren und gleich­zei­tig die in­fra­struk­tu­rel­len Lü­cken über al­le Orts­tei­le hin­weg schließen.

Wir dan­ken al­len 268 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern für ih­re wert­vol­len Bei­trä­ge und ihr Vertrauen.

Hei­mat. Be­wah­ren und Gestalten.


Wei­ter­füh­ren­de Informationen:

Er­geb­nischarts zu den Einzelfragen

Ge­samt­be­richt der Um­fra­ge (Er­geb­nis Ein­zel­fra­gen und freie Textäußerungen)

Pres­se­infor­ma­ti­on