
Am Dienstag, den 3. Februar, haben wir uns ab 19:30 Uhr im Hackers im Schlichtfeld (Münsing) mit Erstwählerinnen und Erstwählern getroffen – bei Pizza, Getränken und vor allem: richtig guten Gesprächen. Uns war wichtig, mit den jungen Menschen zu sprechen: Was läuft gut? Wo hakt es? Und was erwartet ihr von Kommunalpolitik?
Manuel stellt sich vor – und skizziert die großen Linien
Unser Bürgermeisterkandidat Manuel Seltier hat sich den Erstwählerinnen und Erstwählern persönlich vorgestellt und in verständlicher Form die großen Linien unseres Wahlprogramms skizziert: Was wir bewahren wollen – und wo wir Münsing weiter nach vorne bringen möchten.
Dazu hat Manuel auch kurz erklärt, wie unser subsidiärer Staatsaufbau funktioniert und welche Aufgaben Gemeinde und Landkreis jeweils haben – denn gute Entscheidungen beginnen mit dem Verständnis: Wer ist wofür zuständig?


Unser Team für den Gemeinderat: persönlich, klar, motiviert
Auch unsere Gemeinderatskandidatinnen und ‑kandidaten haben sich vorgestellt: Helge Strauß, Dominik Bernwieser, Andreas Gampl, Sonja Uhle und Stefan Hacker. Sie haben erzählt, warum sie kandidieren, was sie antreibt – und welche Schwerpunkte sie im Gemeinderat setzen wollen. Genau so soll Politik vor Ort sein: nahbar, konkret und ansprechbar.
So funktioniert Kommunalwahl – kurz, praktisch, wichtig
Ein weiterer Programmpunkt, der für viele richtig hilfreich war: Manuel hat verständlich erklärt, wie Wählen bei der Kommunalwahl funktioniert, worauf man achten sollte – und was einen Stimmzettel ungültig macht. Gerade für Erstwähler ist das wichtig, damit am Wahltag nichts „aus Versehen“ schiefgeht.
Online-Bürgerbefragung: starke Diskussion mit der Jugend
Im Anschluss hat Manuel Auszüge aus unserer Online-Bürgerbefragung gezeigt – und daraus entstand eine offene, lebendige Diskussion.
Besonders intensiv diskutiert wurden:
- Breitbandausbau & Mobilfunk: Wo hakt es konkret – und was erwarten junge Menschen, damit Münsing digital zuverlässig ist?
- Verkehr & Parken: Vor allem an Tagen mit hohem Tagestourismus – wie kann man das besser steuern, ohne das Leben vor Ort zu belasten?
- Energiewende: Was ist sinnvoll – und in welchem Maß wird es als „erträglich“ empfunden?
Spannend war auch: Die Radwegesituation wurde von vielen eher als ausreichend eingeschätzt.
Was wir besonders mitnehmen
Die Rückmeldungen waren für uns sehr wertvoll – und zugleich ermutigend:
- Ihr wünscht euch mehr Bürgerbeteiligung, vor allem im Sinne von Ideen einbringen können.
- Gleichzeitig ist spürbar: Es gibt Vertrauen in Verwaltung, Bürgermeister und Gemeinderat.
- Viele von euch leben sehr gerne in Münsing.
- Für die Freizeit fehlt euch wenig – ihr schätzt vor allem die Möglichkeiten unseres Vereinslebens.
Und ganz klar war auch: Information läuft bei euch anders.
Am liebsten möchtet ihr über Social Media – insbesondere Instagram – informiert werden. Zeitung wird kaum gelesen, „Münsing Aktuell“ nur sporadisch. Die Gemeinde-Homepage spielt kaum eine Rolle – und die Heimat-Info-App war den meisten gar nicht bekannt.
Danke fürs Kommen – und fürs Interesse
Neben der Bewirtung mit Pizza und Getränken war es vor allem eines: ein richtig schöner Austausch. Wir bedanken uns herzlich fürs Kommen und schätzen euer Interesse an der Kommunalwahl und an unserer Gemeinde sehr.
Zum Abschluss hat Andreas Gampl ein starkes Plädoyer gehalten: Dass es sich lohnt, sich für Münsing einzusetzen – damit unsere Gemeinde lebendig und intakt bleibt. Und dass es wichtig ist, sich für Politik zu interessieren, weil sie am Ende den Alltag vor Ort ganz konkret prägt.
Danke an alle, die da waren. Wir freuen uns auf die nächsten Gespräche – und auf euch am Wahltag.
